Einvernehmliche Auflösung: Tipps vom Arbeitsrecht Anwalt

Auf der Suche nach professioneller Beratung zur einvernehmlichen Auflösung Ihres Dienstverhältnisses? Dr. Klaus Cavar, Ihr Experte für Arbeitsrecht in Wien, bietet Ihnen umfassende Unterstützung und fachkundige Beratung, um diesen Prozess so reibungslos und vorteilhaft wie möglich zu gestalten. Eine einvernehmliche Auflösung bietet die Möglichkeit, Arbeitsverhältnisse auf eine Art und Weise zu beenden, die den Bedürfnissen beider Parteien gerecht wird. Erfahren Sie hier die Schlüsselaspekte, Vorteile und den Ablauf dieses Verfahrens, um sicherzustellen, dass Ihre Rechte gewahrt bleiben und Ihre berufliche Zukunft gesichert ist.

Dr. Klaus Cavar

Dr. Klaus Cavar

Rechtsanwalt und Experte für Arbeitsrecht in Wien und ganz Österreich.

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Was ist eine einvernehmliche Auflösung?

Eine einvernehmliche Auflösung des Dienstverhältnisses ist eine Vereinbarung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, das Arbeitsverhältnis zu beenden, ohne dass es zu einem Konflikt kommt. Diese Form der Beendigung bietet den Vorteil, dass beide Parteien die Bedingungen gemeinsam aushandeln können. Dadurch entsteht eine Lösung, die im besten Interesse beider Seiten liegt.

Warum die einvernehmliche Auflösung wählen?

Die Entscheidung für eine einvernehmliche Auflösung des Dienstverhältnisses kann sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber eine Reihe von Vorteilen mit sich bringen. Für Arbeitnehmende bedeutet diese Option oft einen würdevollen Abschluss ihrer Tätigkeit, ohne die Notwendigkeit einer konfliktreichen Kündigung. Sie ermöglicht eine flexiblere Gestaltung der Austrittsbedingungen, einschließlich etwaiger Abfindungen, die über das gesetzliche Maß hinausgehen können. Für Arbeitgebende wiederum bietet sie eine effiziente Möglichkeit, die Belegschaft an betriebliche Erfordernisse anzupassen, ohne langwierige rechtliche Verfahren. Darüber hinaus kann sie helfen, das Betriebsklima zu erhalten, indem sie zeigt, dass auch in schwierigen Situationen eine faire und respektvolle Lösung möglich ist. 

Der Prozess der einvernehmlichen Auflösung

Der Prozess beginnt in der Regel mit Gesprächen zwischen dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber oder deren Vertretern. Ziel ist es, einen Konsens über die Konditionen der Auflösung, wie zum Beispiel Abfindungen, die Einhaltung von Kündigungsfristen und die Regelung von offenen Urlaubsansprüchen, zu erreichen. Es ist wichtig, dass diese Vereinbarung schriftlich festgehalten und von beiden Parteien unterzeichnet wird, um Missverständnisse zu vermeiden.

Wie kann Dr. Klaus Cavar Ihnen helfen?

Als Ihr Anwalt für Arbeitsrecht in Wien stehe ich Ihnen bei der einvernehmlichen Auflösung Ihres Dienstverhältnisses beratend und unterstützend zur Seite. Ich kann Sie durch den gesamten Prozess begleiten, von der ersten Beratung über die Verhandlung der Konditionen bis hin zur Erstellung und Überprüfung der notwendigen Dokumente. Mein Ziel ist es, für Sie ein Ergebnis zu erzielen, das Ihren Bedürfnissen und Wünschen entspricht, während wir gleichzeitig Ihre Rechte und Interessen schützen.

FAQs: Einvernehmliche Auflösung des Dienstverhältnisses

Was ist der Vorteil einer einvernehmlichen Kündigung?

Der Hauptvorteil einer einvernehmlichen Kündigung liegt in der Möglichkeit, das Arbeitsverhältnis auf eine Weise zu beenden, die für beide Seiten – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – vorteilhaft ist. Sie ermöglicht eine friedliche Trennung ohne rechtliche Streitigkeiten, bietet Raum für individuelle Vereinbarungen bezüglich Abfindung, Zeugnissen und der Beendigungsmodalitäten. Zudem kann sie helfen, den beruflichen Ruf beider Parteien zu wahren und ermöglicht oft einen schnelleren Übergang in neue berufliche Chancen für den Arbeitnehmer.

Welche Ansprüche entstehen durch eine einvernehmliche Auflösung?

Durch eine einvernehmliche Auflösung können verschiedene Ansprüche entstehen, die individuell zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ausgehandelt werden. Dazu gehören unter anderem Ansprüche auf eine Abfindung, die Übernahme von Resturlaub oder die Auszahlung von Überstunden. Auch Regelungen zu Weiterbildungen, Zeugnissen oder einer Outplacement-Beratung können Teil der Vereinbarung sein. Die spezifischen Ansprüche sind abhängig von den Verhandlungen und der finalen Vereinbarung.

Was ist der Unterschied zwischen Kündigung und Auflösung?

Der wesentliche Unterschied liegt in der Initiative und den Begleitumständen. Eine Kündigung ist eine einseitige Willenserklärung einer Partei (Arbeitgeber oder Arbeitnehmer), das Arbeitsverhältnis zu beenden, oft ohne die Zustimmung der anderen Seite. Eine einvernehmliche Auflösung hingegen ist eine gemeinsame Entscheidung beider Parteien, das Arbeitsverhältnis unter vereinbarten Bedingungen zu beenden. Sie ist typischerweise von einem Konsens über die Beendigungsmodalitäten geprägt.

Wie komme ich zu einer einvernehmlichen Kündigung?

Um zu einer einvernehmlichen Kündigung zu kommen, ist es empfehlenswert, das Gespräch mit dem Arbeitgeber zu suchen und den Wunsch nach einer einvernehmlichen Lösung zu äußern. Professionelle Beratung, beispielsweise durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht, kann helfen, die eigenen Rechte und mögliche Ansprüche zu verstehen. Eine offene und konstruktive Kommunikation sowie die Bereitschaft, zu verhandeln und Kompromisse einzugehen, sind essentiell, um eine für beide Seiten zufriedenstellende Vereinbarung zu erzielen.

Bei welcher Kündigung bekomme ich kein Arbeitslosengeld?

In der Regel führt eine selbst veranlasste Kündigung ohne wichtigen Grund zu einer Sperrzeit beim Bezug von Arbeitslosengeld. Dies bedeutet, dass der Anspruch auf Arbeitslosengeld für einen bestimmten Zeitraum ausgesetzt wird. Eine fristlose Kündigung durch den Arbeitgeber aufgrund von schwerwiegendem Fehlverhalten des Arbeitnehmers kann ebenfalls zu einer Sperrzeit führen.

Hat man bei einer einvernehmlichen Kündigung Anspruch auf Arbeitslosengeld?

Bei einer einvernehmlichen Kündigung kann grundsätzlich ein Anspruch auf Arbeitslosengeld bestehen. Wichtig ist jedoch, dass die einvernehmliche Auflösung so gestaltet wird, dass sie von der Arbeitsagentur nicht als selbst verschuldete Arbeitslosigkeit angesehen wird. Die konkreten Umstände der Auflösung und die Einhaltung bestimmter Formalitäten spielen hier eine entscheidende Rolle. Eine fachkundige Beratung ist daher ratsam, um Nachteile beim Bezug von Arbeitslosengeld zu vermeiden.

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